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Geschichte |
der Geburtshilfe Von den Anfängen Obwohl bereits zur römischen Kaiserzeit die ärztliche
Spezialisierung zu guten Ergebnissen in der Geburtshilfe und Gynäkologie
führte, war die Geburtshilfe eine reine Hilfe für die Mutter. Das Kind
spielte damals für die Entscheidungen fast keine Rolle, denn durch die fehlende
Diagnostik am Kind konnte hier auch nicht viel getan werden. Bis 1960 hatte sich
an diesen Methoden auch nichts Grundlegendes geändert.
Zur Modernen - Wandel in der Geburtshilfe Die ersten Meilensteine der modernen Geburtshilfe waren
die Einführung der Bluttransfusion, die Aseptik und die Verwendung von Antibiotika.
Dank der intrauterinen Überwachung des Kindes konnte als nächstes die Perinatalmedizin durch Prof. Saling* begründet werden, in der das Kind als Individuum wahrgenommen wurde. Das war die programmatische Kehre der Geburtshilfe, hin zu einer einheitlichen Hilfe für Mutter & Kind. |
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Die Meilensteine der modernen Geburtshilfe Sechziger Jahre - Die Einführung der Fetalblutanalyse (Prof. Saling) - Einführung des Syntocinon, Einführung der Wehenhemmung (Tokolyse), - Einführung des ersten Ultraschallgeräts "Vidoson" von Siemens Siebziger Jahre - Einführung CTG (Kardiotokogramm: kindliche Herzfrequenz- Wehen- Schreibung) - Einführung der Lungenreifungsinduktion Achtziger Jahre - Einführung der Peridural Anästhesie bei Geburt und Kaiserschnitt - Einführung der Doppler Untersuchung (Messung der Blutströmungs- geschwindigkeiten des Kindes) Neunziger Jahre - Genetische Pränataldiagnostik - Nackenfaltenmessung mit Ultraschall 2007 - Einführung des weltweit ersten Geburtsgels in die moderne Geburtshilfe: Dianatal Geburtsgel. |
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